Öffentliche Bibliotheken

In der heutigen Zeit, in der der Name einer Person ein englisches Verb für den Schrank aufräumen (to kondo) geworden ist, gehören überfüllte Bücherregale möglichst mit gebundenen Büchern mit Schutzumschlag, Leseband und Goldschnitt nicht mehr zu einer modernen Wohnungseinrichtung. Viele haben einen E-Reader oder auch die E-Books gleich auf dem Smartphone oder Tablet, und Bücher stehen und liegen nur spärlich verteilt in den Räumen. Es schließen immer mehr Buchhandlungen, und man selbst ist auch nicht immer unbedingt auf dem neuesten Stand, was die Buchveröffentlichungen angeht.

Bücher auf Zeit

Weshalb also nicht in einer Bücherei seinen Lesestoff holen? Die Ausleihe ist zeitlich begrenzt, man kann also das Buch seiner Wahl in Ruhe lesen und dann wieder zurückgeben. Das entbindet von der Arbeit, das Buch dauerhaft zu lagern oder irgendwie weiterzugeben, indem man es verkauft, in ein Regal mit kostenlosen Büchern entsorgt oder gleich ins Altpapier wirft.

In den Büchereien trifft man auf Menschen, die sich mit Büchern beschäftigen, wissen, was gerade aktuell gelesen wird, und die auch Buchempfehlungen aufgrund der Bücher, die man ausgeliehen hat, geben können.

Egal ob städtische oder kirchliche Büchereien: Das Angebot ist aktuell und vielseitig und ist mal ein Buch nicht im Bestand kann es meist schnell besorgt werden.

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